Rehfeld

Vorschaubild Rehfeld
Vorschaubild Rehfeld

... bildet den westlichsten Zipfel unserer Region im Land Brandenburg zur Landesgrenze Sachsen und ist von malerischen Kiefernwäldern umgeben. Die Entfernung zur Kernstadt beträgt ca. 7 km. Der Ort entstand wahrscheinlich Mitte des 13. Jahrhunderts und soll eine Gründung der Antoniter sein. Im Jahre 1637 wurde Rehfeld während des Dreißigjährigen Krieges von den Schweden geplündert und niedergebrannt. Dabei fielen Kirche, Schule und fast alle Häuser den Flammen zum Opfer. Lediglich 3 Häuser blieben unversehrt. Auch kurze Zeit später brachte die Pest großes Leid über die im Ort lebenden Menschen. Später fanden sich neue Siedler ein. Rehfeld gehörte bis 1815 zum Amt Schweinitz im Kurkreis und kam 1815 zum Kreis Torgau-Preußen. Erst 1952 wurde Rehfeld dem Kreis Herzberg zugeordnet. 

 

Die Einwohner des Ortsteils fanden in der Vergangenheit hauptsächlich ihre Erwerbsmöglichkeiten im VEG Tierzucht Kölsa und bei der Eisenbahn durch den nahe gelegenen Eisenbahnknotenpunkt Falkenberg/Elster. Der größte landwirtschaftliche Betrieb ist der Milchhof Kölsa-Rehfeld GmbH, der sich zum Hauptarbeitgeber im landwirtschaftlichen Bereich entwickelte. Der Betrieb hat inzwischen eine stabile Entwicklung erfahren. Außerdem existieren noch mehrere landwirtschaftliche Wiedereinrichter im Nebenerwerb, die ebenfalls auf den Rehfelder Fluren und den dazugehörigen Stallungen das landwirtschaftliche Ortsbild prägen. Das Tätigkeitsprofil erstreckt sich insbesondere auf den Feldbau, auf die Pferdezucht sowie Bullenmast und Haltung von Milchkühen.

 

Ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Betrieb ist der Gartenbaubetrieb Lothar Golda. Sein Angebot erstreckt sich von Gemüsepflanzen, über ein zahlreiches Blumensortiment bis hin zu Koniferen. Mitte März eines jeden Jahres führt dieser Betrieb eine Blumenschau durch und beteiligt sich seit Jahren am Kreisgärtnertag.


Aber auch andere Unternehmen bzw. Dienstleister sind etabliert, wie z.B. 2 Betriebe im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Abschleppdienst und Autoverwertung sowie eine Tierarztpraxis. Die meisten Berufstätigen des Ortsteils sind jedoch in den umliegenden Städten tätig.

 

Die Gemeinde Rehfeld stellte den Antrag zur Aufnahme in das Landesprogramm für Dorferneuerung. 1995 wurde unter aktiver Beteiligung der Bürger der Dorfentwicklungsplan erstellt und schrittweise verwirklicht. Mit der Dorferneuerungsplanung wurde in erster Linie die Erhaltung und gezielte Fortentwicklung der typischen Eigenarten des Ortes angestrebt. Damit die Lebensqualitäten im Dorf, die sich aus gewachsenen Bezügen gebildet haben, im Zuge des Funktionswandels nicht vollkommen verloren gehen. Bis heute blieb die Ursprünglichkeit des dörflichen Erscheinungsbildes Rehfelds, insbesondere der Dorfangerbereich mit Pflasterstraße, erhalten.

 

Mit dem Anbau an die Gaststätte „Zum Hufschlag" wurde 2005 ein Dorfgemeinschaftszentrum geschaffen, in dem die Freiwillige Feuerwehr, der Bürgermeister und der Jugendclub integriert sind. Die Gaststätte „Zum Hufschlag" mit angrenzendem Saal ist der ideale Treffpunkt für die jährlich anstehenden Feierlichkeiten. Die Platzkapazität beträgt 180 Personen. Gern werden Gaststätte und Saal für Familienfeiern genutzt. Die aktive Mitwirkung der Bürger bei der Gesamtentwicklung hat die Stärkung des sozialen und kulturellen Zusammenlebens zur Folge und verbessert die Lebensqualität erheblich.

 

Fast alle Rehfelder Bürgerinnen und Bürger setzen sich für ihren Ortsteil ein und beteiligen sich somit aktiv am gesellschaftlichen Leben. Über das Jahr hinweg finden, zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt. Das kulturelle Leben wird weitgehend durch den Dorfclub, den Off-Road-Club, den Seniorenclub, die Freiwillige Feuerwehr und die Kirchengemeinde organisiert.

 

Der Ortsteil Rehfeld wurde im Jahr 2002 Sieger im Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" und nahm erfolgreich 2003 am Landeswettbewerb teil.

 

 

Hier finden Sie den Ortsplan Rehfeld!

 

Die Übersicht der Ortsbürgermeister finden Sie [hier]!